Donnerstag, 26. September 2019

Opti-C Wettfahrt am 15.09.2019

So schnell ist die Saison `rum. Bei gutem Segelwetter (2- 3 Bft. mit leichten Böen aus Südwest) trafen sich die „altgedienten Optisegler(innen)“, die schon im Jahr davor dabei waren und die „Newcomer“ zum abschließenden Kräftevergleich. Neu war, dass diesmal auch ein Cadet am Start war. Das stellte die Regattaleitung vor nicht geringe Probleme, weil es keine Yardstick-Zahlen für den Vergleich Opti – Cadet gibt. Not macht aber erfinderisch, sodass am Ende eine einigermaßen gerechte Wettkampfwertung zustande kam.

Für die „Newcomer“ war ein Kurs um zwei Bahnmarken ausgelegt, der mit Halbwind und Halse bzw. Wende zu bewältigen war. Die Anfänger hatten in diesem Jahr oft keinen Wind oder Schwachwind (1-2Bft.), sodass ihnen die Sicherheit bei etwas mehr Wind fehlte. So kam es dann auch, dass sie, beeindruckt von den Böen, bald aufgaben und in den Hafen zurück fuhren.

Die übrigen Teilnehmer(innen) dagegen hatten einigen Spaß und fuhren in vier Wettfahrten um den Sieg. Besonderheit war, dass nach jeder Wettfahrt die Boote gewechselt wurden, weil die Qualität der Vereinsboote doch unterschiedlich sind, sodass man benachteiligt gewesen wäre, wenn man über vier Wettfahrten das langsamste Boot hätte segeln müssen. Durch den Wechsel war sichergestellt, dass jeder die gleichen Chancen hatte.

Dank des großen Engagements der Eltern gab es zur Siegerehrung alle erdenklichen Speisen und Getränke, die auch eifrig verzehrt wurden, denn Segeln an frischer Luft ist anstrengend und macht hungrig und durstig.

Bei der Auswertung der Wettfahrtergebnisse stellte sich heraus, dass ein Teilnehmer wegen Behinderung eines anderen Bootes eine Zeitstrafe hinnehmen musste, was dazu führte, dass er noch einen Platz weiter nach hinten rutschte. Die Crew des Cadet belegte Platz 3, was angesichts des Einsatzes eines Gennakers wohl doch letztlich gerecht ist.







Montag, 24. Juni 2019

Opti-Kurs 2019

Es gibt erfreuliche Nachrichten!
 Obwohl die Saison bisher recht kurz und von wenig Wind geprägt war, haben die Opti-Einsteiger die grundlegenden Manöver, nicht zuletzt durch den dreitägigen Kompaktkurs während der letzten Schulwoche, gelernt, sodass sie am Ende der Saison ihren Jüngstensegelschein erreichen können.
 Die Schüler(innen), die im letzten Jahr in der Kooperaton mit der Grundschule Friedersdorf das Segeln bei uns gelernt haben, sind in diesem Jahr wieder dabei. Darüberhinaus sind die allermeisten von ihnen jetzt dem Verein beigetreten, was hoffentlich zu einer deutliche Belebung des Vereinslebens führt. Eines der neuen Mitglieder hat sich, weil es langsam aus der Opti-Klasse herauswächst, ein Cadet angeschafft. Es würde sich freuen, wenn hin und wieder von den Opi-Segler(innen) jemand als Vorschoter mitfahren würde.
Außerdem ist für den 420er eine neue Persenning angeschafft worden, sodass das Boot jetzt wieder gut geschützt ist. Damit ist die grundlegende Überholung des Bootes abgeschlossen.
Gern hätte ich wieder Fotos vom Opti-Training in diesen Artikel integriert.
Aber bedauerlicherweise wird es aufgrund der neuen Datenschutzregelung immer schwieriger Bilder  zu zeigen, auf denen die Personen deutlich zu erkennen sind.Man muss nämlich für jedes Bild die Zustimmung der Eltern einholen. Und Aufnahmen, auf denen in "weiter Ferne" Optis oder 420er zu sehen sind, sind einfach nur langweilig. Ich werde versuchen, zu unserer Opti-C Wettfahrt am Sonntag, 15.09., mir die Genehmigungen der Eltern für die Veröffentlichung von Bildern zu erwirken.
 

Montag, 8. Oktober 2018

Abschlussregatta der Optimisten

In diesem Jahr musste die Optiregatta aus organisatorischen Gründen auf den 16.09. kurzfristig vorverlegt werden. Zu unserer Überraschung hatte das bei den Anmeldungen keinen negativen Einfluss. So konnten dann 9 Opti-Segler(innen) bei schönen warmen Wetter an den Start gehen. Die Regattaleitung hatte, weil die Windvorhersage recht unsicher war, einen Dreieck-Kurs mit recht kurzer Kreuz ausgelegt. Damit war für die Anfänger, die in dieser Saison das Segeln erlernt haben, die Schwierigkeit des Kurses etwas entschärft worden, denn beim Kreuzen immer den richtigen Kurs zu wählen, um die Luv-Bahnmarke schnell und zielgenau zu erreichen, ist für Anfänger noch ziemlich schwierig. Im übrigen hatte die Regattaleitung als Zusatzaufgabe gefordert, dass zwischen Bahnmarke 1 und 2 und 2 und 3 jeweils ein "Kringel" gefahren werden sollte. Wer die Kringel versäumte, erhielt je Versäumnis einen Punkt. Da nach dem Low-point-System gewertet wurde, konnte das schon erhebliche Auswirkungen auf die Platzierung haben. Die erste Wettfahrt startete gegen 12.00 Uhr bei 2 Bft. Es folgten noch zwei weitere Durchgänge, bei denen der Wind z.T. bis auf 3 Bft. auffrischte, allerdings auch etwas drehte, sodass bei der letzten Wettfahrt eigentlich nicht mehr gekreuzt werden musste. Aber die Stimmung bei den Kindern war gut und die Eltern, die mit diversen Wasserfahrzeugen die Regatta begleiteten, konnten aus nächster Nähe die seglerischen Fähigkeiten ihrer Kids begutachten.
Natürlich gab es dann bei Kaffee und Kuchen bzw. Buletten, Würstchen, Salaten und alkoholfreien Getränken eine Siegerehrung. Helena belegte mit Abstand den ersten Platz. Die Plätze zwei und drei teilten sich Enno, Enya und Hannah.
Aber die Glückwünsche der Regattaleitung gelten allen Teilnehmer(innen). Nicht zuletzt geht ein großer Dank an die Eltern, die für das leibliche Wohl aller gesorgt haben.

Klaus & Rainer


Montag, 17. September 2018

25 Jahre SGB

Wie die Zeit vergeht!... Am 01.September haben wir das 25-jährige Jubiläum der Seglergemeinschaft Blossin gefeiert. Bei schönem Wetter gab es erstmal eine vereinsinterne Wettfahrt auf unserem Revier, dem Wolziger See.
 Ab dem späten Nachmittag stieg dann die Party mit mit allem Drum und Dran: Offizielle Gratulation des VBS und des Landessportbundes Brandenburg, vertreten durch Herrn Hegenbart, Glückwünsche vom Jugendbildungszentrum Blossin (JBZ). Ebenso gratulierte uns die Fa. Teamgeist und nicht zuletzt gab es die besten Wünsche von ehemaligen Vereinsmitgliedern.
Alle Gratulanten hatten nicht nur die guten Wünsche mitgebracht, sondern auch Jubiläumsgaben. Den Vogel schoss das JBZ ab, das eine geheimnisvolle Holzkiste mitbrachte, die das besondere Interesse der Vereinskinder und -jugendlichen weckte. Als sie geöffnet wurde, waren die Kinder begeistert, weil des Basecaps, Trinkflaschen und auch einige Süßigkeiten gab. 
Nach dem offiziellen Teil, der Gott sei Dank nicht zu lange gedauert hat, wurde das Büffet eröffnet und der Grill aktiviert. Weil die Mitglieder(innen) oder heißt es Mitgliedinnen, fleißig in der Küche gearbeitet hatten, standen auf dem Büffet die verschiedensten Salate in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Gegrilltes wurde dem Chefgriller geradezu vom Grill gerissen, sodass anfänglich die Furcht aufkam, es könnte nicht reichen. Am Schluss war dann doch einiges übrig, das
zu fortgeschrittener seine Liebhaber fand. 
Als dann die Kinder allmählich erschöpft und glücklich ins Bett gebracht worden waren, feierten die Erwachsenen bei flotter Discomusik weiter, sodass die Zeit wie im Fluge verging. Gegen Mitternacht machten sich dann doch einige auf den Heimweg. Der harte Kern aber feierte unbeirrt weiter. - Wann wirklich Schluss war, kann ich nicht sagen, da war ich auch schon weg.
Am nächsten (späten) Vormittag trafen wir uns alle (fast) munter, um die notwenigen Abbauarbeiten vorzunehmen. Der Himmel fand`s auch traurig, dass das Fest vorbei war, und weinte ein paar Tropfen. 
Nun richten sich wieder alle Hoffnungen auf ein intensives Vereinsleben, wenn so schnell kein bedeutendes Jubiläum ansteht.
Darum wünschen wir uns alle Zeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel auf dem Weg zum 30., 40., oder sogar 50. Jubiläum.

Klaus 

P.S.: Bilder vom Jubiläum wären schön. Aber bis jetzt habe ich keine erhalten.

Freitag, 29. Juni 2018

Sonntag, 24. Juni

Der Familien-Cup schien dieses Jahr ein Opfer des Wetters zu werden. Nachdem es wochenlang sonniges Wetter mit guten Windverhältnissen und z. T. sommerlichen Temperaturen gegeben hatte, zeigte sich der Sonntag zunächst trübe, nieselig und windschwach. Aber die Regattaleitung war optimistisch und brachte die Bahmarken und die Start-/Zielbojen aus. Der Kurs war auch angesichts des schwachen Windes verhältnismäßig kurz gehalten. Denn wie jedes Jahr saßen auf den Valken, die eigentlich keine Sportboote sind, ganze Familien. Nach einigem Zögern wurden die Boote aufgeriggt und siehe da, der Wind hatte etwas aufgefrischt, um 12.00 erfolgte der erste Start. Es sollten noch zwei weitere Wettfahrten folgen, weil der Wind sich bei 3-4 Bft. einpendelte. Bei dieser Windstärke machen die behäbigen Valken gut Fahrt. Nur die Manöver an den Bahnmarken verlangten den Skippern alles ab, weil die Boote sehr träge reagieren und die Crews ansonsten O-Jollen, Europe, 420er und 470er segeln.
Am Ende war es ein schöner Segeltag, zumal am späten Nachmittag die Sonne zu Vorschein kam. Erwachsene und Kinder hatten ihren Spaß auf den Booten und konnten wieder mal was dazulernen:
Ein Boot ist immer nur so schnell, wie die gesamte Mannschaft gut zusammenarbeitet!